Sonntag, 20. September 2009

Immernoch sehr aktiv

... strampeln und zappeln, manchmal heftige Tritte - gehört alles zum Tagesgeschehen. Manchmal so doll, dass man es von außen sieht. Da im Forum nun eine meinte, dieser ständige hohe Puls wäre nicht gut für das Baby (hatte sie auch und hat Tabletten dagegen bekommen, weil die Auswirkungen auf das Baby längst nicht so schlimm seien wie die Folgen des schnellen Herzschlags) und auch meine Allgemeinärztin das schon mal andeutete, werde ich Donnerstag mal meine Frauenärztin fragen, was sie dazu sagt.

Dann werden auch 20 Minuten lang die Herztöne vom Baby gemessen, und darauf bin ich sehr gespannt. Hoffentlich sind die nicht zu schnell. Die Ärztin, bei der ich in Vertretung letztes Mal war, weil die eventuelle Gefahr fürs Baby gynäkologisch abgeklärt werden sollte, hatte gesagt, da ist alles okay. Allerdings hatte ich da auch selbst nur 87 Puls und die Kleine 161. Um die 150 seien wohl normal, also kein Grund zur Sorge. Aber: Ich habe ja meistens über 100 Puls, die 87 bei der Ärztin waren mehr die Ausnahme.

Das einzige, was mich beruhigt, ist, dass ich immer total platt bin und mich so wenig wie möglich bewege, wenn mein Herz so rast. Während die Kleine in meinem Bauch halt super aktiv ist - also denke ich mal, sie ist nicht so k.o. wie ich und hat (hoffentlich) ihren Spaß.

Ansonsten ist mein Urlaub zuende, und morgen darf ich direkt wieder nach Hannover. Mein Fuß ist soweit wieder okay, dass ich autofahren kann, frühstücken werde ich zuhause nicht, damit ich nicht unterwegs Kreislaufprobleme kriege (das habe ich leider nach wie vor, dass mir während oder nach dem Frühstück die Luft wegbleibt, mir schwarz vor Augen wird und mein Puls noch höher wird). Da dann frische Luft am besten hilft, nehme ich mir was zu essen mit und esse das, wenn ich kurz vor Hannover bin - dann kann ich auf dem Weg vom Parkplatz zum Arbeitsplatz ein paar Schritte gehen. Das sollte dann passen.

Morgen gibt es dann auch das Gespräch, wie es nach der Elternzeit weitergeht. Wenn es nach mir geht, wird der Vertrag auf 30 Stunden reduziert, davon ein Tag Hannover mit 8 Stunden und 4x 5,5 Stunden zuhause. Denn: Der Heimarbeitsplatz muss mindestens 22 Stunden die Woche genutzt werden, so steht es im Vertrag. Und für einen kurzen Tag nach Hannover fahren lohnt nicht. Auf diese Weise verliere ich gar nicht sooo viele Stunden, kann mir aber in Dortmund eine Tagesmutter suchen, bei der die Kleine dann z.B. von 8 bis 14 Uhr oder so ist - dann habe ich auch noch was von ihr. Und den Tag, wo ich in Hannover bin, muss sie dann einen ganzen Tag da bleiben und Dom bringt sie hin und holt sie ab. Mal gucken, dass ich das möglichst nicht auf Montag oder Freitag lege, dann ist die Autobahn nicht so voll.

Bin gespannt, ob Chef sich auch schon so einen schönen Plan zurechtgelegt hat - und ob der mir auch so gut gefällt ;-)

3 Kommentare:

  1. Warum denn eine Tagesmutter?
    Inzwischen sind U3( unter drei) Gruppen in Kindergärten sehr verbreitet un dman kann sein Kind nach der Elternzeit dorf hinbringen.
    Oftmals auch mit sehr schönen Konzepten um das Kind frühzeitig zu fördern.

    AntwortenLöschen
  2. mit 14 Monaten schon? Ich glaube nicht, dass wir sowas hier in der Nähe haben - hier ist nur eine "normale" Kita, wo Kinder ab 3 und bis zur Schule hinkönnen, hatte meine ich unser Pastor erzählt. Naja - ich guck dann gelegentlich mal - hat ja noch Zeit. Ich habe aber sonst nichts gegen Tagesmütter, da sind ja meist auch mehrere Kinder. Und teuer ist das auch nicht.

    AntwortenLöschen
  3. jap. Ich meine die nehmen schon Kinder ab 8 Monaten.
    Gegen eine Tagesmutter ist ja auch nichts einzuwenden..^^
    Habe es nur sehr schön in meinem letzten Praktikum erlebt, wo die Kinder zuerst im Nest ( U3) waren, dann in der gleichen Einrichtung im Kindergarten und noch im Hort.
    So kannten die Kinder die Erzieher und andersrum..hat seine Vorteil ^^

    AntwortenLöschen